Co-creation für eine „Trusted Future“

Im vergangenen Oktober versammelten sich mehr als 300 Personen zur jährlichen Fujitsu Distinguished Engineers (FDE) Konferenz in Berlin. Ihr Ziel war es, eine praktische Lösung für das elfte UN-Nachhaltigkeitsziel zu finden: integrative, sichere, widerstandsfähige und nachhaltige Städte.

Da bis 2050 mehr als 70 % von uns – insgesamt 6,5 Milliarden Menschen – in Städten leben werden, müssen alle Anstrengungen zur Schaffung einer grüneren Welt erhebliche Veränderungen in den städtischen Gebieten mit sich bringen. Doch Städte sind unglaublich komplexe, einzigartige und sich schnell verändernde Umgebungen. Das macht ihre Transformation zu einer großen Herausforderung. Dennoch haben unsere Teams in nur zwei Tagen 27 verschiedene praktische Konzepte vorgelegt. Die siegreichen Ideen wurden bereits in die Praxis umgesetzt.

Die Teilnehmer der Konferenz kamen aus der ganzen Welt. Die meisten von ihnen hatten sich noch nie zuvor getroffen. Doch innerhalb eines Nachmittags war es fast allen gelungen, gemeinsam eine Lösung für eines der größten und dringlichsten Probleme der Welt zu finden. Wie das gelingen konnte? Durch Co-creation, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Über dieses Thema haben wir auch beim Fujitsu Forum München im November 2019 gesprochen – und wollen es heute erneut in diesem Beitrag aufgreifen.

Der Aufstieg der Ökosysteme

Während wir immer weiter auf die 4. industrielle Revolution zusteuern, wird eines immer klarer: Kein Unternehmen kann sie allein bewältigen. Dadurch entstehen mehr und mehr Ökosysteme, in denen sich Organisationen zusammenschließen, um Probleme zu lösen und Kunden bessere Dienstleistungen anzubieten. Doch trotz dieses Trends zur Co-creation sterben alte Gewohnheiten nur langsam. Es ist eine Herausforderung, bisher konkurrierende Unternehmen davon zu überzeugen offen zusammenzuarbeiten.

Um ein „aktives Ökosystem“ zu schaffen, in dem für alle Partner ein klarer Mehrwert entsteht, braucht es vor allem eins: Vertrauen. Ohne Vertrauen werden weder Co-creation noch entsprechende Ökosysteme ihr volles Potential entfalten können.

Da wir ein Unternehmen der Digitalen Transformation sind, haben wir ein spezielles Angebot für unsere Kunden ins Leben gerufen: Das Fujitsu Human Centric Experience Design (Fujitsu HXD). Damit können wir Unternehmen dabei helfen, effektiv Co-creation zu betreiben und vertrauenswürdige, aktive Ökosysteme aufzubauen.

Die Herausforderungen der Co-creation

Beim Human Centric Experience Design geht es immer darum, Menschen durch Zusammenarbeit zu befähigen, so innovativ wie möglich zu sein. Dazu besuchen die Unternehmen eines unserer Digital Transformation Center (DTC), die es in München, London, New York, Tokio, Osaka oder im Kundenzentrum „Gateway“ in Pune, Indien bereits seit längerem gibt. Die jüngste Einrichtung ist das neue DTC in Sydney. Auf dem Gelände der Macquarie Universität profitiert es von den dortigen Forschungskapazitäten.

Für diejenigen Unternehmen, die keines unserer DTC aufsuchen können, haben wir vor kurzem ein mobiles Digital Transformation Center entwickelt. So sind unsere Werkzeuge zur Kollaboration weltweit nutzbar.

Zusammenarbeit vom Feinsten

Analog zur Distinguished Engineers Conference im Herbst luden wir auch beim Fujitsu Forum zu einer Co-creation-Session ein. Das Ziel für die Teilnehmer aus 33 Kundenorganisationen war es, mit denjenigen zusammenzuarbeiten, mit denen sie eigentlich in Konkurrenz stehen. So sollten innovative Marktchancen geschaffen werden. Ein Beispiel für eine solche Marktchance war die Idee einer KI-Plattform „as a Service“. So könnten Unternehmen auf Dienste der künstlichen Intelligenz zurückgreifen, ohne die erheblichen Infrastruktur-Investitionen tätigen zu müssen, die normalerweise erforderlich sind.

Sobald dieses Ziel feststand, begann das Ökosystem Gestalt anzunehmen – und wurde zu einem aktiven Ökosystem. In dieser Mikroallianz konnten sich unsere Kunden und deren Kunden zusammenschließen. Durch den HXD-Ansatz mit seinen unterschiedlichen Perspektiven gelang es, zu einer völlig neuen Lösung von altbekannten Problemen zu gelangen.

Gemeinsam können wir mehr erreichen

Da immer mehr Organisationen erkennen, dass die Zukunft in Ökosystemen liegt, versuchen wir stets, diese so sinnstiftend und wertvoll wie möglich zu gestalten. Als Teil unserer Bemühungen um mehr soziale Werte haben wir Programme für Vielfalt und Integration sowie zwei Nachhaltigkeitsprogramme in unsere Workshops aufgenommen. So gibt es ein Angebot, das sich an Kunden richtet, die den HXD-Ansatz nutzen wollen, um selbst nachhaltiger zu werden. Sie können unsere Technologie nutzen, um beispielsweise ihre Lieferkette zu optimieren oder den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren.

Kunststoffabfälle sind ein Problem von globaler Tragweite. Doch nur 10 % der Materialien weltweit werden recycelt. Durch die Bildung eines Ökosystems über die Wertschöpfungskette hinweg kann eine völlig neue Perspektive auf das Problem eingenommen werden. Es werden die Punkte deutlich, die das Recycling behindern. So ist es möglich, sinnvollere Lösungen zu erarbeiten. Aus diesem Grund müssen wir die „frenetische Wirtschaft“ weiter aufbauen und den eigentlichen Rivalen eine Zusammenarbeit ermöglichen.

Nichts wird den Markt daran hindern, sich zu verändern. Sie können entweder ein Teil des Wandels sein – oder von ihm zurückgelassen werden.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um mehr darüber zu erfahren, was der HXD-Ansatz und unser Co-creating-Programm für Ihr Unternehmen tun können.



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