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Co-creation für eine „Trusted Future“

Co-creation für eine „Trusted Future“
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Im ver­gan­genen Okto­ber ver­sam­melten sich mehr als 300 Per­so­n­en zur jährlichen Fujit­su Dis­tin­guished Engi­neers (FDE) Kon­ferenz in Berlin. Ihr Ziel war es, eine prak­tis­che Lösung für das elfte UN-Nach­haltigkeit­sziel zu find­en: inte­gra­tive, sichere, wider­stands­fähige und nach­haltige Städte.

Da bis 2050 mehr als 70 % von uns — ins­ge­samt 6,5 Mil­liar­den Men­schen — in Städten leben wer­den, müssen alle Anstren­gun­gen zur Schaf­fung ein­er grüneren Welt erhe­bliche Verän­derun­gen in den städtis­chen Gebi­eten mit sich brin­gen. Doch Städte sind unglaublich kom­plexe, einzi­gar­tige und sich schnell verän­dernde Umge­bun­gen. Das macht ihre Trans­for­ma­tion zu ein­er großen Her­aus­forderung. Den­noch haben unsere Teams in nur zwei Tagen 27 ver­schiedene prak­tis­che Konzepte vorgelegt. Die siegre­ichen Ideen wur­den bere­its in die Prax­is umge­set­zt.

Die Teil­nehmer der Kon­ferenz kamen aus der ganzen Welt. Die meis­ten von ihnen hat­ten sich noch nie zuvor getrof­fen. Doch inner­halb eines Nach­mit­tags war es fast allen gelun­gen, gemein­sam eine Lösung für eines der größten und dringlich­sten Prob­leme der Welt zu find­en. Wie das gelin­gen kon­nte? Durch Co-cre­ation, die den Men­schen in den Mit­telpunkt stellt. Über dieses The­ma haben wir auch beim Fujit­su Forum München im Novem­ber 2019 gesprochen – und wollen es heute erneut in diesem Beitrag auf­greifen.

Der Aufstieg der Ökosysteme

Während wir immer weit­er auf die 4. indus­trielle Rev­o­lu­tion zus­teuern, wird eines immer klar­er: Kein Unternehmen kann sie allein bewälti­gen. Dadurch entste­hen mehr und mehr Ökosys­teme, in denen sich Organ­i­sa­tio­nen zusam­men­schließen, um Prob­leme zu lösen und Kun­den bessere Dien­stleis­tun­gen anzu­bi­eten. Doch trotz dieses Trends zur Co-cre­ation ster­ben alte Gewohn­heit­en nur langsam. Es ist eine Her­aus­forderung, bish­er konkur­ri­erende Unternehmen davon zu überzeu­gen offen zusam­men­zuar­beit­en.

Um ein „aktives Ökosys­tem“ zu schaf­fen, in dem für alle Part­ner ein klar­er Mehrw­ert entste­ht, braucht es vor allem eins: Ver­trauen. Ohne Ver­trauen wer­den wed­er Co-cre­ation noch entsprechende Ökosys­teme ihr volles Poten­tial ent­fal­ten kön­nen.

Da wir ein Unternehmen der Dig­i­tal­en Trans­for­ma­tion sind, haben wir ein spezielles Ange­bot für unsere Kun­den ins Leben gerufen: Das Fujit­su Human Cen­tric Expe­ri­ence Design (Fujit­su HXD). Damit kön­nen wir Unternehmen dabei helfen, effek­tiv Co-cre­ation zu betreiben und ver­trauenswürdi­ge, aktive Ökosys­teme aufzubauen.

Die Herausforderungen der Co-creation

Beim Human Cen­tric Expe­ri­ence Design geht es immer darum, Men­schen durch Zusam­me­nar­beit zu befähi­gen, so inno­v­a­tiv wie möglich zu sein. Dazu besuchen die Unternehmen eines unser­er Dig­i­tal Trans­for­ma­tion Cen­ter (DTC), die es in München, Lon­don, New York, Tokio, Osa­ka oder im Kun­den­zen­trum „Gate­way” in Pune, Indi­en bere­its seit län­gerem gibt. Die jüng­ste Ein­rich­tung ist das neue DTC in Syd­ney. Auf dem Gelände der Mac­quar­ie Uni­ver­sität prof­i­tiert es von den dor­ti­gen Forschungska­paz­itäten.

Für diejeni­gen Unternehmen, die keines unser­er DTC auf­suchen kön­nen, haben wir vor kurzem ein mobiles Dig­i­tal Trans­for­ma­tion Cen­ter entwick­elt. So sind unsere Werkzeuge zur Kol­lab­o­ra­tion weltweit nutzbar.

Zusammenarbeit vom Feinsten

Ana­log zur Dis­tin­guished Engi­neers Con­fer­ence im Herb­st luden wir auch beim Fujit­su Forum zu ein­er Co-cre­ation-Ses­sion ein. Das Ziel für die Teil­nehmer aus 33 Kun­de­nor­gan­i­sa­tio­nen war es, mit den­jeni­gen zusam­men­zuar­beit­en, mit denen sie eigentlich in Konkur­renz ste­hen. So soll­ten inno­v­a­tive Mark­tchan­cen geschaf­fen wer­den. Ein Beispiel für eine solche Mark­tchance war die Idee ein­er KI-Plat­tform „as a Ser­vice“. So kön­nten Unternehmen auf Dien­ste der kün­stlichen Intel­li­genz zurück­greifen, ohne die erhe­blichen Infra­struk­tur-Investi­tio­nen täti­gen zu müssen, die nor­maler­weise erforder­lich sind.

Sobald dieses Ziel fest­stand, begann das Ökosys­tem Gestalt anzunehmen – und wurde zu einem aktiv­en Ökosys­tem. In dieser Mikroal­lianz kon­nten sich unsere Kun­den und deren Kun­den zusam­men­schließen. Durch den HXD-Ansatz mit seinen unter­schiedlichen Per­spek­tiv­en gelang es, zu ein­er völ­lig neuen Lösung von alt­bekan­nten Prob­le­men zu gelan­gen.

Gemeinsam können wir mehr erreichen

Da immer mehr Organ­i­sa­tio­nen erken­nen, dass die Zukun­ft in Ökosys­te­men liegt, ver­suchen wir stets, diese so sinns­tif­tend und wertvoll wie möglich zu gestal­ten. Als Teil unser­er Bemühun­gen um mehr soziale Werte haben wir Pro­gramme für Vielfalt und Inte­gra­tion sowie zwei Nach­haltigkeit­spro­gramme in unsere Work­shops aufgenom­men. So gibt es ein Ange­bot, das sich an Kun­den richtet, die den HXD-Ansatz nutzen wollen, um selb­st nach­haltiger zu wer­den. Sie kön­nen unsere Tech­nolo­gie nutzen, um beispiel­sweise ihre Liefer­kette zu opti­mieren oder den Ver­brauch natür­lich­er Ressourcen zu reduzieren.

Kun­st­stof­fabfälle sind ein Prob­lem von glob­aler Trag­weite. Doch nur 10 % der Mate­ri­alien weltweit wer­den recycelt. Durch die Bil­dung eines Ökosys­tems über die Wertschöp­fungs­kette hin­weg kann eine völ­lig neue Per­spek­tive auf das Prob­lem ein­genom­men wer­den. Es wer­den die Punk­te deut­lich, die das Recy­cling behin­dern. So ist es möglich, sin­nvollere Lösun­gen zu erar­beit­en. Aus diesem Grund müssen wir die „frenetis­che Wirtschaft“ weit­er auf­bauen und den eigentlichen Rivalen eine Zusam­me­nar­beit ermöglichen.

Nichts wird den Markt daran hin­dern, sich zu verän­dern. Sie kön­nen entwed­er ein Teil des Wan­dels sein – oder von ihm zurück­ge­lassen wer­den.

Set­zen Sie sich mit uns in Verbindung, um mehr darüber zu erfahren, was der HXD-Ansatz und unser Co-cre­at­ing-Pro­gramm für Ihr Unternehmen tun kön­nen.

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