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Fujitsu Forum 2019: Driving a Trusted Future

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Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

So wie sich die Tech­nolo­gie in den ver­gan­genen Jahren ras­ant verän­dert hat, hat sich auch unser Ver­trauen in sie verän­dert. Ein gutes Beispiel sind Fake News – ein Konzept, das in den let­zten drei Jahren prak­tisch aus dem Nichts gekom­men ist und nun die poli­tis­che, kul­turelle und soziale Land­schaft dominiert. Es war sog­ar das Wort des Jahres 2017.

Fake News sind symp­to­ma­tisch dafür, wie einige tech­nol­o­gis­che Entwick­lun­gen das Ver­trauen der Gesellschaft unter­graben haben. Auf dem Fujit­su Forum 2019 haben wir uns deswe­gen mit den Schwierigkeit­en befasst, die sich als Folge für Organ­i­sa­tio­nen des öffentlichen und des pri­vat­en Sek­tors weltweit ergeben. Denn während jedes Insti­tut vor einzi­gar­ti­gen Her­aus­forderun­gen und Chan­cen ste­ht, ist klar, dass das Ver­trauen — von Stake­hold­ern, Part­nern und natür­lich Mitar­beit­ern — abso­lut entschei­dend ist. Das Mot­to des diesjähri­gen Fujit­su Forum lautete daher „Dri­ving a Trust­ed Future” – eine ver­trauenswürdi­ge Zukun­ft schaf­fen. In München haben wir fünf Dinge darüber gel­ernt, wie das gelin­gen kann.

1. Seien Sie sich über Ihre Ziele klar, um schwierige Zeiten zu überstehen

Wir leben in unruhi­gen Zeit­en. Dis­rup­tion kann von über­all her kom­men. Es ist schwieriger denn je, ein Unternehmen zu führen. Eine starke Vision, wohin der Weg geht, ist mit­tler­weile uner­lässlich und hil­ft, durch Unsicher­heit­en zu navigieren.

Ein Beispiel für eine solche starke Vision lieferte beim Fujit­su Forum das 150 Jahre alte Schiff­bau­un­ternehmen Van Oord. Van Oord hat in sein­er lan­gen Geschichte bere­its viele Verän­derun­gen erlebt. Dabei war es jedoch immer von dem Wun­sch getrieben, durch mari­nen Ein­fall­sre­ich­tum eine bessere Welt für zukün­ftige Gen­er­a­tio­nen zu schaf­fen. Das Unternehmen hält auch in der Gegen­wart an dieser Vision fest. Es nutzt Dat­en, um nach­haltiger und effek­tiv­er zu arbeit­en und die Meere für die kom­menden Jahre zu schützen. Bei Fujit­su wer­den wir eben­falls von unser­er Vision angetrieben. Mit Tech­nolo­gie und dem Men­schen im Mit­telpunkt wollen wir die Gesellschaft verän­dern – als Part­ner in der Dig­i­tal­en Trans­for­ma­tion für Unternehmen auf der ganzen Welt.

Mit einem klaren Blick auf das Ziel ist es möglich, in tur­bu­len­ten Zeit­en erfol­gre­ich zu navigieren. Vielle­icht ist das ein Grund, warum drei Vier­tel der von uns befragten Per­so­n­en sagen, dass sie eher Organ­i­sa­tio­nen ver­trauen, die eine klare Vision besitzen. Präsi­dent Takahi­to Toki­ta hat in sein­er Eröff­nungs-Keynote über die Fujit­su Vision gesprochen:

2. Fördern Sie Innovationen durch neue Ansätze für neue Probleme

Jedes Unternehmen muss inno­v­a­tiv sein, um für die Zukun­ft gerüstet zu sein. Bei der Dig­i­tal­en Trans­for­ma­tion geht es jedoch um viel mehr als nur um neue Tech­nolo­gien. Sie verän­dert die Art und Weise, wie Sie arbeit­en. Dabei macht es keinen Unter­schied, ob es sich um ein Prob­lem auf Unternehmensebene han­delt – oder um ein glob­ales wie beim dig­i­tal­en Reis­han­del­sun­ternehmen Rice Exchange (Ricex).

Der glob­ale Reis­han­del hat ein Vol­u­men von 450 Mil­liar­den Dol­lar pro Jahr, ist aber unglaublich inef­fizient — mit ein­er frag­men­tierten Stake­hold­er-Land­schaft, langsamen papier­basierten Prozessen, fehlen­dem Ver­trauen und Verzögerun­gen. Daraus ergeben sich Prob­leme, die von höheren Kosten bis hin zur Ver­schwen­dung von Lebens­mit­teln reichen. Um dieser Her­aus­forderung zu begeg­nen, hat Ricex gemein­sam mit Fujit­su eine Blockchain-Plat­tform entwick­elt, die Käufer, Verkäufer und Dien­stleis­ter miteinan­der verbindet. Sie wird Trans­parenz, Sicher­heit und Ver­trauen in einen kom­plex­en Markt brin­gen — und dazu beitra­gen, Rei­bungsver­luste und Verzögerun­gen zu ver­mei­den.

Wie in diesem Beispiel wird Co-cre­ation in vie­len Fällen zum Schlüs­sel zur Inno­va­tion, da drei Vier­tel der Unternehmen Pro­duk­te und Dien­stleis­tun­gen in Zusam­me­nar­beit mit Kun­den entwick­eln. Gemein­sam kön­nen wir neue Ansätze für die Prob­leme von heute find­en — und eine bessere Zukun­ft schaf­fen.

3. Handeln Sie agil, um mit den Veränderungen Schritt zu halten

Die Teil­nehmer des Fujit­su Forum 2019 waren sich über die Notwendigkeit von Verän­derun­gen im Klaren. Es ist außer­dem ermuti­gend zu hören, dass sich bere­its 67 % der Unternehmen weltweit in der Dig­i­tal­en Trans­for­ma­tion befind­en befind­en.

Unternehmen ste­hen immer wieder vor neuen Her­aus­forderun­gen – und damit der Wan­del erfol­gre­ich sein kann, muss er schnell erfol­gen. Aber mit dem richti­gen Ansatz und den richti­gen Part­nern kön­nen Sie auch große Prob­leme schnell lösen. Das hat auch der „Hackathon” zu nach­halti­gen Städten gezeigt, der Gegen­stand ein­er Break­out Ses­sion auf dem Fujit­su Forum war. Eine Gruppe von Fujit­su Dis­tin­guished Engi­neers kam zusam­men, um die Her­aus­forderung anzunehmen, Städte im Sinne eines der Sus­tain­able Devel­op­ment Goals sich­er, wider­stands­fähig und nach­haltig zu machen.

Die Teams erhiel­ten sieben Stun­den Zeit, Ein­blicke von Nach­haltigkeits-Experten und die Möglichkeit, mit Men­schen zusam­me­nar­beit­en, die sie bish­er nicht kan­nten. Die Werkzeuge zur Zusam­me­nar­beit stammten dabei aus unserem Human Cen­tric Design-Ansatz. Am Ende des Tages gab es 27 neue Konzepte, die von der Nutzung von Tech­nolo­gie zur Schaf­fung nach­haltiger Ver­hal­tensän­derun­gen bis hin zur Reduzierung von Emis­sio­nen durch Trans­port as a Ser­vice reicht­en. Dieser Erfolg zeigt: Mit dem richti­gen Ansatz kön­nen wir schnell Verän­derun­gen her­beiführen und sich­er­stellen, dass Inno­va­tion ein nach­haltiger Prozess ist.

4. Kultivieren Sie Ökosysteme, um ein Netzwerk des Vertrauens zu schaffen

Eine wichtige Entwick­lung der let­zten Jahre ist die zunehmende Bedeu­tung von Ökosys­te­men. Die Her­aus­forderun­gen, vor denen wir mit­tler­weile ste­hen, sind so kom­plex, dass kaum ein Unternehmen sie noch alleine bewälti­gen kann. Ökosys­teme mit starken Part­nern geben uns die Möglichkeit, von den einzi­gar­ti­gen Eigen­schaften mehrerer zu prof­i­tieren — und aus­sagekräftige Antworten auf schwierige Fra­gen zu find­en. Mit genau diesem The­ma beschäftigte sich eine der Keynotes auf dem Fujit­su Forum: Gemein­sam mit Nutanix, Intel, Microsoft und NetApp haben wir uns der Frage gestellt, was benötigt wird, um ein ver­trauenswürdi­ges Ökosys­tem aufzubauen.

Eine wichtige Erken­nt­nis: Teil eines starken Ökosys­tems zu sein bedeutet, eher die Antworten auf die Fra­gen Ihrer Kun­den zu find­en – und deren Ver­trauen zu gewin­nen. Denn: 63 % der Men­schen ver­trauen eher ein­er Organ­i­sa­tion, die sich in einem Ökosys­tem mit Part­nern befind­et.

5. Stellen Sie wirklich den Menschen in den Mittelpunkt

Sowohl öffentliche als auch pri­vate Unternehmen denken heutzu­tage genauer über ihre Rolle in der Gesellschaft nach. Den Kun­den ist das wichtig: 67 % der Men­schen ver­trauen ein­er Organ­i­sa­tion, die einen pos­i­tiv­en sozialen Ein­fluss hat. Doch soziales Engage­ment sollte nicht nur eine Pflichtübung sein. Es geht vielmehr darum, dass Unternehmen ihre Rolle in der Gesellschaft und die Notwendigkeit, einen pos­i­tiv­en Beitrag zur Welt um sie herum zu leis­ten, ver­ste­hen.

Dazu gehört natür­lich auch, wie Tech­nolo­gie einge­set­zt wird und welche Auswirkun­gen sie auf die Men­schen hat. Dieses The­ma kam auf dem Fujit­su Forum während unser­er Break­out Ses­sion zu Kün­stlich­er Intel­li­genz und Ethik auf. Der Vor­trag beschäftigte sich damit, ob und wann wir bere­it sein wür­den, Kün­stliche Intel­li­genz zu nutzen – von selb­st­fahren­den Autos über medi­zinis­che Entschei­dun­gen bis hin zu Robot­ern bei der Arbeit.

Die Teil­nehmer kamen zu dem Schluss, dass es nicht nur darum geht, wie neue Tech­nolo­gien einge­set­zt wer­den – son­dern auch, wie sie entste­hen. Pro­gram­mier­er und Daten­wis­senschaftler soll­ten als Erstes in Ethik geschult wer­den, damit sie von Anfang an über die Auswirkun­gen dessen nach­denken, was sie erschaf­fen. Darüber hin­aus muss die Öffentlichkeit stärk­er tech­nisch ver­siert wer­den, um sich angemessen an Diskus­sio­nen über kün­stliche Intel­li­genz zu beteili­gen.

Bei der Entwick­lung und Nutzung von Tech­nolo­gien soll­ten wir nie vergessen, dass es bei allem um Men­schen geht. Die Men­schen soll­ten ihre Her­aus­forderun­gen definieren und dann sollte die Tech­nolo­gie helfen, sie zu lösen. Mit diesem Ansatz und dem Men­schen im Mit­telpunkt kön­nen wir eine gute Zukun­ft schaf­fen. David Gen­tle hat bei Fujit­su Forum TV über dieses The­ma gesprochen:

Driving a Trusted Future

Ver­trauen ist essen­tiell – von Part­nern, Stake­hold­ern, Mitar­beit­ern und Kun­den. Doch Ver­trauen muss ver­di­ent wer­den. Unternehmen soll­ten aktive Schritte gehen, um ihre Wer­tigkeit zu beweisen. Auf dem Fujit­su Forum 2019 gab es viele inspiri­erende Beispiele, wie dies gelin­gen kann und wie sie eine ver­trauenswürdi­ge Zukun­ft gestal­ten kön­nen. Aber es ist ein Gespräch, das ger­ade erst begonnen hat.

Erfahren Sie in der Fujit­su Tech­nol­o­gy & Ser­vice Vision mehr darüber, wie wir den Men­schen in den Mit­telpunkt stellen und wie dies unsere Hand­lun­gen bes­timmt.

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