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Serie: Menschen bei Fujitsu – Cornelia Kühling, Head of Market Operations ISS Central Europe

Cornelia Kühling
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Cornelia KühlingWie sieht der Arbeits­all­tag unse­rer Kol­le­gen aus?

In unse­rer Serie „Men­schen bei Fuji­tsu” stel­len wir Ihnen eini­ge Mit­ar­bei­ter vor. Dies­mal erzählt Cor­ne­lia Küh­ling, Head of Mar­ket Ope­ra­ti­ons Infra­st­ruc­tu­re Solu­ti­ons and Sys­tems Cen­tral Euro­pe, unter ande­rem wie sie zu Fuji­tsu kam und wie ihre Auf­ga­ben aussehen.

Seit einem knap­pen Jahr bin ich Teil des Manage­ment­teams ISS (=Infra­st­ruc­tu­re Solu­ti­on & Sys­tems) inner­halb der Sales­re­gi­on CE. Es ist mei­ne ers­te Füh­rungs­rol­le, was natür­lich Vie­les ver­än­dert hat und für mich neue Her­aus­for­de­run­gen in einem kom­plett neu­en Umfeld gebracht hat. Als mich die Kol­le­gen noch nicht kann­ten, pas­siert es gele­gent­lich, dass ich als ein­zi­ge Frau im Ver­tei­ler die Anfra­ge bekam, für den nächs­ten Ter­min einen Raum zu buchen oder so. Ich fand das immer lus­tig und mit Charme habe ich schon klar gemacht, dass ich zwar die ein­zi­ge Frau im Team bin, aber des­we­gen nicht zwangs­läu­fig die Assis­ten­tin. Und man kann den Kol­le­gen da wirk­lich kei­nen Vor­wurf machen – bis dahin war es ja meis­tens so gewe­sen. Mitt­ler­wei­le funk­tio­niert es sehr gut und ich bin nicht nur bei mei­nen Mit­ar­bei­tern als Füh­rungs­kraft son­dern auch bei den Kol­le­gen auf Augen­hö­he voll eta­bliert. Mein etwas ande­rer Blick­win­kel und mei­ne weib­li­che Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on lockern die Manage­men­t­run­den schon mal auf und wer­den durch­weg als Berei­che­rung gesehen.

Schon wäh­rend des Stu­di­ums habe ich als Prak­ti­kan­tin in unse­rem Fuji­tsu-Test­zen­trum in Augs­burg gear­bei­tet. Das war sicher so eine Art Tür­öff­ner. Im Anschluss an mein BWL-Stu­di­um habe ich dann gleich eine Stel­le im dama­li­gen Busi­ness Cli­ents Mar­ke­ting bekommen.

Der­zeit bin ich in der CE-Regi­on im Bereich Infra­st­ruc­tu­re Solu­ti­ons & Sys­tems für das The­ma Mar­ket Ope­ra­ti­ons zustän­dig. Um die­sen sper­ri­gen Aus­druck etwas anschau­li­cher zu machen: Mei­ne Mit­ar­bei­ter und ich küm­mern uns um eine gute Zusam­men­ar­beit mit unse­ren gro­ßen Part­nern wie Micro­soft, Ora­cle, Cis­co etc., steu­ern in Abstim­mung mit ande­ren Berei­chen Sales Push-Initia­ti­ven aus und arbei­ten mit den Kol­le­gen vom Sales Con­sul­ting an Sales Empower­ment-Maß­nah­men, also an Maß­nah­men um den Ver­trieb mit allem zu ver­sor­gen, was er benö­tigt, um sich beim Kun­den gut posi­tio­nie­ren zu kön­nen wie Trai­nings, Batt­le Cards u. ä.

Mein Team besteht aus 11 ganz unter­schied­li­chen Mit­ar­bei­tern. Aber gera­de das macht mir beson­ders viel Spaß und ich mer­ke jeden Tag, dass die Füh­rungs­auf­ga­be für mich genau das Rich­ti­ge ist. Da wir nicht alle am glei­chen Stand­ort sind, son­dern über ganz Deutsch­land ver­teilt, muss­ten wir unse­re Arbeit als vir­tu­el­les Team erst ein­mal orga­ni­sie­ren. Via Tele­fon, Lync und Video­kon­fe­renz geht das ganz gut, solan­ge es genü­gend Gele­gen­hei­ten gibt, sich auch ein­mal direkt gegen­über zu sit­zen. Der per­sön­li­che Kon­takt ist mir beson­ders wich­tig und ich ver­su­che regel­mä­ßig, per­sön­li­che Gesprä­che mit allen mei­nen Team­mit­glie­dern ein­zu­rich­ten. Das ist mir wirk­lich ein Anlie­gen. Ich glau­be, dass uns die­se Art der Zusam­men­ar­beit von ande­ren Unter­neh­men unter­schei­det. Hier läuft alles sehr team­ori­en­tiert, fast schon „basis-demo­kra­tisch“, man hat die Mög­lich­keit bei vie­len Din­gen mitzugestalten.

Ich bin immer bestrebt, neue Berei­che ken­nen­zu­ler­nen und mein Wis­sen zu erwei­tern. Das konn­te ich hier immer und es wur­de immer geför­dert. Neben der Teil­nah­me an ver­schie­de­nen Talent­pro­gram­men wie MyFu­ture und Future Lea­ders hat­te ich vor 2 Jah­ren die Chan­ce, ein hal­bes Jahr in den USA zu arbei­ten und noch ein­mal einen ganz ande­ren Blick auf das Unter­neh­men zu bekommen.

Toll ist auch, wie ich immer aus einer Rol­le in die nächs­te gecoacht wur­de. Ich hat­te immer das Glück, Chefs zu haben, die mich unter­stützt haben. Das ist für die per­sön­li­che Ent­wick­lung nicht ganz unwe­sent­lich und dafür bin ich sehr dankbar.

Die wei­te­ren Tei­le unse­rer Serie:

Mari­na Schenk, Mana­ger Procurement
Uwe Sto­was­ser, Direc­tor Sales Mana­ged Accounts South
Tomy Länt­zsch, Purcha­sing Manager
Caro­ly­ne Mai­worm, Trai­nee Sales
Wieb­ke Puch, Seni­or Direc­tor bei Fuji­tsu Pro­duct Sup­ply Operations

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