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Besondere Menschen und spannende Innovationen – das war unser Jahr 2015!

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

730_flashing-lights_2_tcm23-2175582Wenn wir uns im Moment auf der Stra­ße umschau­en, sehen wir Lich­ter­ket­ten in den Fens­tern leuch­ten, die ers­ten Weih­nachts­bäu­me ste­hen schon und auf den Weih­nachts­märk­ten duf­tet es nach lecke­rem Essen und Glüh­wein. Kei­ne Fra­ge, Weih­nach­ten steht vor der Tür und das Jahr neigt sich unwei­ger­lich dem Ende zu. Wir neh­men uns die Zeit, unser 2015 noch ein­mal Revue pas­sie­ren zu las­sen und zurück­zu­bli­cken – auf auf­re­gen­de Tage, ver­netz­te Kühe, eine ande­re Kul­tur und vie­le sen­sa­tio­nel­le High­lights. Men­schen und Inno­va­tio­nen haben unser Jahr geprägt. Neh­men Sie sich mit uns gemein­sam eine Aus­zeit vom „Geschenk­stress” und schau­en Sie zurück – auf Men­schen, Infor­ma­tio­nen, Inno­va­tio­nen und eine Zeit vol­ler Action – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes, denn unse­re Welt ver­än­dert sich ste­tig.

Stel­len Sie sich eine Welt vor, in der Ihr Kühl­schrank Ihnen auto­ma­tisch eine Ein­kaufs­lis­te erstellt, die Sie per App auf dem Smart­pho­ne abru­fen kön­nen. Dazu muss sich Ihr Kühl­schrank mit dem Inter­net ver­bin­den. Die Zahl der Din­ge im Netz steigt jeden Tag und so aben­teu­er­lich man­che Sze­na­ri­en einer voll­kom­men digi­ta­li­sier­ten Welt klin­gen – weit ent­fernt davon leben wir nicht mehr. In einer hyper­ver­netz­ten Welt steht jeder mit jedem und allem jeder­zeit in Ver­bin­dung. In sei­ner Key­note auf dem Fuji­tsu Forum 2015 defi­nier­te Rupert Leh­ner, Geschäfts­füh­rer Deutsch­land, Vice Pre­si­dent & Head of Sales Cen­tral Euro­pe, Fuji­tsu, die unge­heu­re Dimen­si­on des Inter­nets der Din­ge. 12 bis 212 Din­ge wer­den in ein paar Jah­ren mit dem Inter­net ver­bun­den sein. Hyper­ver­net­zung bringt enor­me Chan­cen mit sich – und enor­me Risi­ken. Um das Bes­te aus die­ser Zukunft her­aus­zu­ho­len, haben wir die „Human Centric Inno­va­ti­on” ins Leben geru­fen.

Für den bes­ten Schutz machen wir uns ein­fach unsicht­bar

CeBIT 2015Dreh- und Angel­punkt der neu­en Welt bleibt der Mensch. Ohne ihn steht die digi­ta­le Welt still. Auch auf der CeBIT 2015 stand die­ser Aspekt für uns im Fokus der Ver­an­stal­tung und vor allem vie­ler Inter­views. Wir spra­chen mit Dr. Joseph Reger, Chief Tech­no­lo­gy Offi­cer Fuji­tsu EMEIA,  über Maschi­nen, die eben nicht inno­vie­ren und mit Rupert Leh­ner über die Wäh­rung in einer digi­ta­len Welt sowie über dras­ti­sche Ver­än­de­run­gen, die uns alle betref­fen. Kom­men wir zurück auf unse­ren Kühl­schrank. Bei 212 Mil­li­ar­den ver­netz­ten Din­gen stei­gen neben den Chan­cen auch die Risi­ken. Ihr Kühl­schrank könn­te zum Bei­spiel Teil eines Bot­net­zes sein. Wie schüt­zen wir uns am bes­ten vor digi­ta­len Angrif­fen? Wir ver­schwin­den und machen uns unsicht­bar, genau wie das Ste­alth Data Cen­ter. Angrei­fer kön­nen es im Netz nicht aus­ma­chen und das Rechen­zen­trum bleibt geschützt.

Schon das Aus­maß der erfor­der­li­chen Sicher­heits­maß­nah­men zeigt die Ver­ant­wor­tung, die wir als IT-Unter­neh­men tra­gen. Die­se Ver­ant­wor­tung neh­men wir ernst und was wir wie war­um tun, stell­ten wir erst­ma­lig auf der CeBIT 2015 in unse­rem ers­ten CSR-Report für Deutsch­land vor. Auch hier geht eines klar her­vor: ohne den Men­schen kön­nen wir unse­re Zie­le nicht errei­chen. Auch um eine Mes­se-Maschi­ne­rie wie die der CeBIT zu stem­men, braucht es vie­le hel­fen­de Hän­de. Vie­le klei­ne Räd­chen müs­sen sich dre­hen, um das gro­ße Gan­ze anzu­trei­ben. Um einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Mes­se zu wer­fen, frag­ten wir Sabi­ne Picht nach einer To-Do-Lis­te mit „zig Sei­ten” und so erleb­ten wir den ers­ten, zwei­ten, drit­ten, vier­ten und fünf­ten Tag in Han­no­ver.

Das mehr im „Meer an Daten” und war­um Team­geist immer zählt

Sigmar Gabriel im Werk AugsburgWir zie­hen aus der dies­jäh­ri­gen CeBIT durch­weg eine posi­ti­ve Bilanz und blei­ben unse­rem Mot­to treu – Men­schen und Inno­va­tio­nen präg­ten unser Jahr. Um Ihnen von Anfang an eine bes­se­re Zukunft zu ermög­li­chen, setz­ten wir mit unse­ren Lösun­gen wie Secu­ron for Schools bereits in der Schu­le an und unter­stüt­zen mit inno­va­ti­ven Lösun­gen zum Bei­spiel die Wer­ner von Sie­mens Mit­tel­schu­le. Jeder kann Inno­va­tio­nen bei­tra­gen, so lau­tet das erklär­te Ziel der „Human Centric Inno­va­ti­on”. Aber wie kön­nen wir aus dem rie­si­gen Daten­pool schöp­fen, den uns Mega­trends wie das Inter­net der Din­ge und Big Data bie­ten? Wir spra­chen mit Johan­nes Schö­ni­ger, Stra­te­gic Account Direc­tor Geo­in­for­ma­tio­nen Deutsch­land, Fuji­tsu, in einem Inter­view über das „mehr im Meer an Daten”. Eines gilt für alle Bran­chen: Inno­va­tio­nen ent­ste­hen nur im Team, wie auch Bun­des­mi­nis­ter Sig­mar Gabri­el bei sei­nem Besuch im Fuji­tsu Werk Augs­burg fest­hielt:

Nur gemein­sam kön­nen wir eine siche­re digi­ta­le Wirt­schaft schaf­fen!

Team­geist bewie­sen auch unse­re Sport­ler bei der J.P Mor­gan Cor­po­ra­te Chal­len­ge. Im Okto­ber lern­ten wir dann Susann ken­nen. Für ein Jahr tauscht sie ihren Schreib­tisch in Mün­chen gegen ein Groß­raum­bü­ro mit­ten in Tokio. Wir dür­fen Susann in die­ser Zeit beglei­ten und ihre Aben­teu­er mit­er­le­ben. Wir spra­chen mit unse­rer Kol­le­gin über einen Kof­fer vol­ler Mut, die wich­tigs­ten Sät­ze für die japa­ni­sche Metro­po­le und über eine Woh­nung, die mit ihr spricht. Gera­de jetzt erlebt Susann die magisch ande­re Vor­weih­nachts­zeit in der Haupt­stadt und freut sich auf das größ­te aller Weih­nachts­ge­schen­ke: auf ihre Fami­lie. Im Lau­fe der Zeit ent­stand ein fas­zi­nie­ren­des Rei­se­ta­ge­buch Japan rund um das Leben und Arbei­ten in einer der größ­ten Städ­te der Welt. Wir dan­ken Susann, dass sie uns an einer auf­re­gen­den Zeit vol­ler High­lights teil­ha­ben lässt!

Ver­netz­te Kühe und Noti­zen in der Luft zum Fuji­tsu Forum 2015

Apro­pos High­lights – was eine hyper­ver­netz­te Welt wirk­lich kann, erleb­ten wir auf dem Fuji­tsu Forum 2015. Am 18. Novem­ber hieß es pünkt­lich um 9.00 Uhr: Action! für die Human Centric Inno­va­ti­on. Und unser Mot­to ver­sprach nicht zu viel. Kön­nen Sie sich vor­stel­len, dass Land­wir­te via E‑Mail oder Smart­pho­ne erfah­ren, wann sich ihre ver­netz­ten Kühe in der Brunft befin­den? Oder Autos, die Ihre Ter­mi­ne koor­di­nie­ren? Eine Welt, in der wir zum Schrei­ben kei­nen Notiz­block, kein Han­dy und kei­nen Com­pu­ter mehr brau­chen?  Was auf den ers­ten Blick unrea­lis­tisch und nach Sci­ence-Fic­tion klingt, erwach­te auf dem Forum zum Leben. Dai­sy, unse­re „Con­nec­ted Cow” trägt eine Schritt­zäh­ler zu Ana­ly­se­zwe­cken, der „Hyper-Con­nec­ted Van“ reis­te extra aus Lon­don an und mit dem „Ring Type Weara­ble Device” kön­nen Sie sich Noti­zen machen – in der Luft. 

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Wie unse­re Zukunft aus­sieht und was wir mit ihr anfan­gen, bestim­men wir – die Men­schen. In den Key­notes von Tats­u­ya Tana­ka & Dun­can Tait, Rupert Leh­ner, Dr. Joseph Reger, Micha­el Kee­gan & Cyn­thia Stod­dard sowie Dr. Gene­vie­ve Bell kam ein Aspekt der „Human Centric Inno­va­ti­on in Action” ganz deut­lich zum Tra­gen: Die Digi­ta­li­sie­rung aus­zu­sit­zen sei kei­ne Opti­on und ohne den wich­tigs­ten Fak­tor lässt sich gera­de in einer digi­ta­li­sier­ten Welt kein Zukunfts­sze­na­rio umset­zen. Dr. Gene­vie­ve Bell beschrieb die­se Sze­na­ri­en anhand eines Bank­au­to­ma­ten, der ihr als ers­ter zum Geburts­tag gra­tu­lier­te und einer „Smart­Ci­ty”, die wir von Zeit zu Zeit neu star­ten müs­sen. Mit dem Fak­tor Mensch im Mit­tel­punkt müs­sen wir eine Zukunft erschaf­fen, in der wir auch leben wol­len. Wie sie aus­se­hen könn­te, erleb­ten wir am ers­ten und zwei­ten Tag ein­drucks­voll auf dem dies­jäh­ri­gen Fuji­tsu Forum.

Der Mensch im Mit­tel­punkt allein reicht nicht aus

Sascha_Lobo_im_Interview-2Anders als mit dem Men­schen im Mit­tel­punkt kön­ne man Tech­no­lo­gie ohne­hin nicht den­ken. Best­sel­ler­au­tor und Netz-Vor­den­ker Sascha Lobo brach­te alle Facet­ten der Digi­ta­li­sie­rung in einem gran­dio­sen Inter­view auf den Punkt. Lobo sprach mit uns über künst­li­che Intel­li­genz, eine Welt ohne Robo­ter und den Sicher­heits­fak­tor in einer hyper­ver­netz­ten Welt. Eines stell­te er klar her­aus: Den Men­schen ledig­lich in den Mit­tel­punkt der Ver­wand­lung zu stel­len, rei­che nicht. Man müs­se sich ver­ge­gen­wär­ti­gen, was das eigent­lich bedeu­tet.

Hin­ter uns liegt ein Jahr vol­ler Inno­va­tio­nen und ganz beson­de­re Men­schen präg­ten unser 2015. Wir bli­cken dank­bar dar­auf zurück und freu­en uns bereits jetzt auf die nächs­te gro­ße Ver­an­stal­tung. Im Janu­ar fällt im Gond­wa­na­land des Leip­zi­ger Zoos der Start­schuss für unse­re Sto­rage Days 2016. Nach ereig­nis­rei­chen zwölf Mona­ten vol­ler Action schau­en wir ganz bewusst noch ein­mal zurück. In Ruhe, ganz im Sin­ne des Weih­nachts­fes­tes. Wir möch­ten an die­ser Stel­le den Men­schen dan­ken, die unser Jahr durch fan­tas­ti­sche Ein­bli­cke und span­nen­de Inno­va­tio­nen geprägt haben und wün­schen allen Lesern eine fro­he und besinn­li­che Weih­nachts­zeit.

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